Ägyptische Mau

Diese Rasse hat ihren Ursprung in Ägypten und Italien. Sie erinnern sehr stark an Katzen auf ägyptischen Wandgemälden. Mau ist das ägyptische Wort für Katze. Zu den Vorfahren der Ägyptischen Mau gehören Ägyptische Straßenkatzen und italienische Hauskatzen.

Die Exilrussin Nathalie Troubetzkoy brachte eine ägyptische Straßenkatze mit nach Italien. Hier wurde diese dann mit einem Kater verpaart. Im Jahre 1956 reiste sie in die USA. Diese Nachkommen wurden hier registriert und auf Ausstellungen gezeigt. Erst im Jahre 1977 wurde die Rasse dann endlich von der CFA anerkannt und auch auf TICA-Austellungen gezeigt. Die Ägyptische Mau ist in Europa wenig bekannt. Nicht selten wird diese Rasse mit der Getupften Orientalisch Kurzhaar verwechselt. Heute gezüchtete Tiere kommen aus den USA.

Der mittelschlanke Körper ist muskulös, aber dennoch zart. Der mittelgroße Kopf besitzt eine gerundete Keilform und mittelgroßen Ohren laufen spitz aus. Ihr Ansatz ist breit. Sie sind eng mit anliegenden Härchen bedeckt. Sehr häufig weisen die Spitzen auch Haarbüschel auf. Die großen, mandelförmigen Augen sind von grüner Farbe. Den Augenwinkel ziert ein charakteristischer Tabby- Streifen. Die mittellangen Beine sind gut bemuskelt und gehen in leicht ovale Pfoten mit langen Zehen über. Der mittellange Schwanz verjüngt sich zur Spitze hin. Das Fell ist fein und seidig. Es liegt eng am Körper an.  Allerdings sollte das Fell aber regelmäßig gebürstet werden.  Silver, Bronze und Smoke sind die typischen Fellfarben.

Die Ägyptische Mau ist sehr sensibel, intelligent und menschenbezogen. Die Katzen bleiben nicht gern allein, daher ist es ratsam sie mit einem Artgenossen zu halten. Diese temperamentvollen Tiere sind sehr aktiv. Sie gelten als schnellste Hauskatze der Welt. Empfehlenswert ist ein Garten oder Freilauf mit vielen Klettermöglichkeiten. Ihr gesundes Selbstbewusstsein hat die Ägyptisch Mau von ihren Vorfahren geerbt. Die Katzen besitzen einen Hang zu „Selbstgesprächen“.