Birma

Ihren Ursprung hat diese Rasse  in Birma und Frankreich. Überlieferungen zufolge stammen diese Katzen von Tempelkatzen aus Birma (Myanmar) ab, daher stammt auch das Synonym „Heilige Birma“.  Auguste von Pavie brachte im Jahr 1919 die trächtige Katze namens Sita nach Frankreich.

Birma mit blauen Augen

Die Birma ist gut gebaut und zieht jedem mit ihren großen blauen Augen in den Bann. Das Fell ist seidig und nicht so dicht wie beim Perser. Es benötigt aber dennoch täglich Pflege. Mitte des 20. Jahrhunderts stand diese Katzenrasse kurz vorm Aussterben. Zu jener Zeit gab es nur noch zwei Tiere in Frankreich. Zur Erhaltung der Rasse wurden nun beide Tiere mit anderen Katzen gekreuzt. So wurde die genetische Basis erweitert und gleichzeitig eine Vielzahl von Point- Farben geschaffen.

Im Profil wirkt die Birma markant und kräftig. Der Körper ist lang. Die Beine sind kurz und kräftig und der Schwanz mittellang. Er erinnert an einen Federbusch. Der Stop ist nur schwach ausgeprägt und das Kinn verjüngt sich. Ein fliehendes Kinn ist bei dieser Rasse unerwünscht. Die kleinen Ohren neigen sich leicht nach vorn und die tiefblauen Augen sind mandelförmig. Die Maske führt in einer breiten Spitze bis zur Stirn. Der Nasenspiegel sollte farblich angepasst sein. Bei einfarbigen Birmas soll dabei die Maske gleichmäßig gefärbt sein.

Die Katzen können ein Gewicht zwischen 3 und 4 kg erreichen. Kater dieser Rasse liegen zwischen 5 bis 6 kg. Von ihrem Temperament her sind sie freundlich, ruheliebend und zurückhaltend. Mit Kindern und Hunden kommen sie gut zurecht.

Bei der „Heiligen Birma“ gibt es verschiedene Farbschläge:

° Seal

° Chocolate

° Rot, Blau, Lilac, Creme

° Seal-, Chocolate-, Blau-, und Lilac-Tortie

Foto: sabrina gonstalla  / pixelio.de